Gasisolierte Schaltfelder

SZM Schaltanlagen

Schaltanlagen stellen die Knotenpunkte in Elektroenergiesystemen dar. Sie sind gekennzeichnet durch Stromkreise gleicher Betriebsspannung (einer Spannungsebene). Schaltanlagen werden aus elektrotechnischen Betriebsmitteln aufgebaut. Darunter versteht man in sich geschlossene, selbstständige, in der Regel in einem industriellen Fertigungsprozess hergestellte und geprüfte Bauelemente, Geräte oder Baueinheiten, wie z. B. Isolatoren, Durchführungen, Schaltgeräte und/oder Strom- und Spannungswandler. Eine Schaltanlage besteht aus mehreren funktionsbedingt unterschiedlichen Schaltfeldern (Einspeisungs-, Kabelabgangs-, Kupplungs- und/ oder Eigenbedarfs-Schaltfeldern).

Bei gasisolierten Schaltfeldern kommt als Isoliermedium zwischen den Leitern und geerdeten Teilen (Gehäuse) größtenteils SF6 (Schwefelhexafluorid) zum Einsatz. Durch das im Vergleich zu Luft höherer Isoliervermögen können beim Einsatz von Isoliergasen (wie SF6) wesentlich kompaktere Schaltfelder gebaut werden. Ein weiterer Vorteil ist die hermetische Kapselung zur Umgebung. Dadurch können gasisolierte Schaltfelder auch unter extremen Umgebungsbedingungen (Schmutz, Feuchte) eingesetzt werden.